Glückwunsch zum Abschneiden bei der Eisbären Regatta

#1 von thomas0906 , 02.04.2006 21:40

Das lief ja gut.
Erzählt doch mal:
- Wie war der Wind
- Warum war hbarne so schnell?
- Welche Segel, Kiele habt ihr benutzt?

Gruß
Thomas


 
thomas0906
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RE: Glückwunsch zum Abschneiden bei der Eisbären Regatta

#2 von Gast , 03.04.2006 06:34



RE: Glückwunsch zum Abschneiden bei der Eisbären Regatta

#3 von DonKracho , 03.04.2006 17:31

Wenn Uli zu bestimmen gehabt hätte: Zu wenig Wind und zu wenig Sonne. Ansonsten waren die Bedingungen aber klasse, frisch genug um einen kühlen Kopf zu bewahren und nenneswerter Regen setzte erst auf der Heimfahrt ein.

Holger ist ein Naturtalent und immer konzentriert bei der Sache (wenn kein nervöser, diskutierender Ron dabei ist;)). Sein Boot wog nach seinen Angaben 960g. Er benutzt Icarx 31 Segel ohne Segellatten gestern relativ flach getrimmt und mit viel Twist gefahren. Anzumerken ist, dass er immer mit deutlichem Abstand gewonnen hat. Ich war entsetzt wie er mir auf einer Runde um einen Dreieckskurs fast eine Bahn entkommen ist.

Zu Anfang lief es bei mit mit Standard Bombe und Lithiumakku gar nicht gut. Mit auffrischendem Wind und 500g Schwert und 100g Akku ging es zunehmend besser. Bei gutem Start konnte ich mich sogar einmal bis zur ersten Leetonne vor Holger plazieren. Vor lauter Freude habe ich dann aber wieder durch mangelnde Konzentration und Fehleinsätzungen von Entfernungen alles verbaselt. Bis auf einen Lauf, in dem ich gleich zwei mal herumschwimmenden Unrat mitgeschleppt habe hatte ich keine Mängel in der Technik wie arge Zuppler oder verhedderte Schoten sondern es war reine Unfähigkeit des Skippers, der bei diesen Wendemarkenentfernungen wohl bald ein Fernglas braucht;) Eigentlich waren die Entfernungen noch akzeptabel, beim GMMC werden die Tonnen wieder Lichtjahre entfernt sein:(

Ich sag immer: Tuning ist keine Garantie für den Gewinn sondern nur eine psychologische Stütze. Den Hauptteil hat der Skipper zu leisten. Eine Tonne zu weit umrundet oder angerempelt, oder unnötige Kollision mit anderen MMs und der Lauf ist gegessen. Inzwischen sind die Teilnehmerfelder leistungsmässig so weit zusammengerückt, dass man durch einen Fahrfehler oder vertrimmtes Boot gleich mehrere Positionen verlieren kann. Noch vor zwei Jahren konnte man gewinnen wenn man sich halbwegs konzentriet hat aber inzwischen sind mehr Skipper mit entsprechendem Ehrgeiz dabei.

Also Thomas, wie Jeti schon schrieb, es wird Zeit fürs Training draussen in der harten Realität, dann hat man auch bessere Abwehrkräfte gegen grippale Infekte.


 
DonKracho
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zuletzt bearbeitet 03.04.2006 | Top

   

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